Ein warmer Frühlingstag macht noch keinen Sommer!

Die sehr warmen Temperaturen der letzten Wochen verleiteten so manchen bereits im April, wärmeliebende Pflanzen auszupflanzen oder in Töpfen nach draussen zu stellen.

Doch aufgepasst! Die aktuelle Kaltfront könnte für so manche Pflanze den Kältetot bedeuten. Geranium, Basilikum und Tomaten gehören zumindest in der Nacht wieder ins Haus. Kleinere Obstbäumchen können mit einem Vlies abgedeckt, oder an die Hauswand gestellt werden.

 

Die momentane Kältewelle hat aber noch nichts mit den noch bevorstehenden Eisheiligen zu tun. Diese können dann vom 11. – 15.Mai in klaren Nächten immer noch für Bodenfrost sorgen.

 

Die fünf Eisheiligen tragen die Namen von Bischöfen und Märtyrern aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Die Annahme zu den Wetterlagen während den Eisheiligen beruhen auf Beobachtungen und Erfahrungen, die bereits vor den meteorologischen Aufzeichnungen gemacht wurden.

Diese Erfahrungen wurden in Bauernegeln festgehalten und an nachkommende Generationen weitergegeben.

 

 

 

Bauernregeln zu den Eisheiligen

  • Mamerz hat ein kaltes Herz.

  • Pankratius kommt mit Eiskristallen, lässt Reif auf Gras und Blüten fallen.

  • Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein.

  • Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

  • Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt Wetter bringt.
     

Die Eisheilligen 2017

Mamertus          Donnerstag, 11. Mai

Pankratius          Freitag, 12. Mai

Servatius            Samstag 13. Mai

Bonifatius           Sonntag, 14. Mai

Kalte Sophie      Montag, 15. Mai

 

Ab 15. Mai kann dann der Gartensommer 2017 unbeschwert beginnen!

 

 

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