Auf die Töpfe, fertig, los!

Mit dem Frühjahr kommt auch wieder die Zeit des Ein- und Umtopfens. 

Pflanzen in Behältnissen zu züchten ist nichts neues, und wurde schon vor zehntausend Jahren praktiziert.

 

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts, waren diese Töpfe vorwiegend aus Ton. Nach und nach wurden die Tontöpfe langsam durch die haltbaren und günstigen Plastiktöpfe abgelöst. 
Nebst dem schöneren aussehen, hat ein unglasierter Tontopf auch viele positive Eigenschaften auf das Wurzelklima. Temperaturschwankungen werden ausgeglichen und durch die offenporige Tonstruktur ist er auch atmungsaktiver als ein Plastiktopf.

 

Trotzdem hat sich leider im laufe der Zeit der Plastiktopf, mit allen seinen Nachteilen betreffend Wachstum, Produktion und Umweltschutz durchgesetzt.
Zum Glück hat sich das Blatt durch aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltverschmutzung etwas gewendet.


Mittlerweilen gibt es auf dem Markt eine grosse Auswahl an Alternativen aus biologischen Materialen aus Schafwolle, Altpapier, Jute, Kokos und recyclierbaren Plastikflaschen (lebensmittelechtes PET).

 

 

 

Nebst dem grossen Vorteil, das die meisten Materialen ganz einfach auf dem eigenen Kompost entsorgt werden können oder ohne schlechtes Gewissen dem Hausmüll mitgegeben werden können, haben doch alle auch sehr positive Auswirkungen auf das Wachstum der Pflanzen.